Warum gute Gefühle unsere Gesundheit stärken

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Warum gute Gefühle unsere Gesundheit stärken

Die Erkenntnis, dass unsere Psyche einen unmittelbaren Einfluss auf unseren Körper ausübt, ist nicht neu, bereits die Ärzte der Antike wussten es. In unserer heutigen Zeit erbringt ein relativ junges Forschungsgebiet den Beweis: Die Psycho-Neuro-Immunologie. Psyche, Gehirn und Immunsystem stehen in enger Verbindung miteinander und beeinflussen sich gegenseitig. 

 

Wir wissen seit längerem, dass Stress Entzündungsprozesse begünstigt, die Wundheilung beeinträchtigt und sogar den Knochenabbau fördern kann. Dauerstress gilt mittlerweile als das Gesundheitsrisiko Nummer 1 – noch vor Übergewicht, Alkohol- oder Tabakmissbrauch.

Nun ist es wichtig zu verstehen, dass jede Entzündung für den Körper eine biologische Stresssituation darstellt. Um die Entzündung herunterzuregulieren bzw. zu beenden, schüttet der Körper das Stresshormon Cortisol aus, was zur Folge hat, das die TH-1-Zellen ihre Arbeit einschränken. Die TH-1-Zellen sind Teil der T-Helferzellen, die im Zuge der erworbenen Immunabwehr entwickelt werden. Das heißt also, dass ein erhöhter Stressspiegel das Immunsystem unterdrückt. Das kann u.a. dazu führen, dass der Organismus anfälliger für Infektionen, aber auch für schwerwiegende Erkrankungen wie Krebs wird. Denn die TH-1-Abwehr ist auch dafür zuständig, entartete Zellen abzutöten, bevor sich bösartige Tumore bilden können.


Was du selbst tun kannst, um seelische Zufriedenheit zu erlangen und Stress loszulassen

 

1. Positive Gedanken und Worte bevorzugen

Wenn du dich ständig mit negativen Szenarien beschäftigt, dich über alles und jeden ärgerst und deinen Ärger in Form von Aggressionen Luft machst, tust du vor allem eines: Du stresst dich selbst und zwar ganz erheblich.


2. Ausgleich schaffen

Das parasympathische Nervensystem sorgt dafür, dass unser Organismus im Gleichgewicht, der so genannten Homöostase, bleibt. Im Fall von Dauerstress bzw. permanent erhöhten Stressspitzen verschiebt sich das Gleichgewicht jedoch zu Gunsten des Sympathikus. Der Körper ist dann in ständiger Alarmbereitschaft und kommt nicht mehr zu Ruhe. Stresshormone fluten die Gefäße und Entzündungen nehmen ihren Lauf. Vor allem in akuten Stresssituationen ist es hilfreich, den Parasympathikus bewusst zu aktivieren. Dafür gibt es eine ganze Reihe bewährter Entspannungstechniken, beispielsweise moderater Sport wie Pilates, Meditationen und Achtsamkeitsübungen.


3. Optimismus leben

Autosuggestionen und positive Vorstellungen leisten auch in einem anderen Zusammenhang eine großen Beitrag zur Gesunderhaltung. Wenn du dich z. B. bei einem Schmerzgeschehen darauf konzentrierst dir auszumalen, keine oder kaum Schmerzen zu spüren, so beeinflusst die Vorstellung nicht nur das subjektive Schmerzempfinden. Die Übertragung und Interpretation von Schmerzreizen im Zentralen Nervensystem kann aufgrund positiver Vorstellungen messbar verringert werden.
Als praktische Anwendung psycho-neuro-immunologischer Erkenntnisse, die eine tiefe Entspannung mit konkreten Autosuggestionen verbinden, eignen sich unter anderem das Autogene Training und die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen.

Und zu guter Letzt gehört zu einem gesunden Lebensstil selbstverständlich auch eine Ernährung, die deinem Körper jene Nährstoffe zuführt, die er braucht. So gibt es Nahrungsmittel, die einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Dazu zählen Obst und Gemüse, frische Kräuter, Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln, fetter Meeresfisch, Nüsse und Pflanzenöle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Letztere wirken entzündungshemmend. Obst und Gemüse sind zudem reich an Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen, von denen eine schützende Wirkung für den Organismus ausgeht.

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